Langdock oder Clara für die Steuerkanzlei?
Langdock ist eine KI-Plattform, mit der sich eine Kanzlei ihre Assistenten und Abläufe selbst baut. Clara ist ein KI-Agent, der für die Arbeit einer Steuerkanzlei mit DATEV fertig eingerichtet kommt. Die größten Unterschiede zeigen sich im Alltag: bei den Nutzungsgrenzen, beim Umgang mit langen Verläufen und darin, wie persönlich die Ergebnisse ausfallen, ohne dass jemand Anweisungen schreibt.
Veröffentlicht 14. Oktober 2026 · Quellen, abgerufen am 13. Oktober 2026: Preisseite und Dokumentation von Langdock, Produktseiten von Klardaten, Riecken und TaxGraph
TL;DR
In Steuerkanzleien heißt Langdock fast immer ein Paket aus drei Anbietern: Langdock als Plattform, Klardaten oder Riecken für DATEV und TaxGraph für Steuerrecht. Damit lässt sich viel bauen, aber die Kanzlei baut es selbst, und die Nutzung ist begrenzt: Langdock misst den Verbrauch in Zeitfenstern ohne veröffentlichte Zahlen, wechselt danach auf ein kleineres Modell und rechnet die KI-Nutzung von Workflows nach Token ab. Clara arbeitet bei jeder eingehenden Mail von selbst, schreibt im Stil des jeweiligen Mitarbeiters, bereitet die Ablage in die DATEV-Akte vor und kostet einen festen Betrag pro Nutzer, ohne Kontingent.
Zwei Werkzeuge, zwei Aufgaben
Was ist Langdock?
Eine KI-Plattform für Unternehmen aus Berlin. Langdock bietet Chat mit vielen Modellen, einen Agent Builder, Workflows, Wissensbasen, ein Outlook-Add-in, eine API und MCP-Anbindungen. Für Steuerkanzleien gibt es keine eigene Branchenlösung und keine Agenten-Vorlagen; DATEV und Steuerrecht kommen über Drittanbieter aus dem MCP-Verzeichnis dazu, etwa Klardaten, Riecken und TaxGraph. Wer in der Kanzlei gern selbst automatisiert, bekommt damit ein sehr flexibles Werkzeug.
Fertige Kanzleiabläufe: Mails beim Eingang einordnen, Entwürfe im Ton der Kanzlei vorbereiten und Dokumente mit Mandant, Register und Jahr für die DATEV-Akte vorschlagen, ohne dass jemand das baut.
Was ist Clara?
Ein KI-Agent, gebaut für die Steuerkanzlei, der die Kanzleiarbeit mit DATEV übernimmt. Er prüft Bescheide gegen die Erklärung, recherchiert in einer tagesaktuellen Rechtsdatenbank mit amtlicher Fundstelle und beantwortet Fragen aus der DATEV-Akte, aus Rechnungswesen und Lohn. Bei jeder eingehenden Mail arbeitet er nach den Regeln der Kanzlei, schreibt Antwortentwürfe im Stil des jeweiligen Mitarbeiters und bereitet die Ablage nach dem Ablage-Knigge der Kanzlei vor. An Mandanten geht nichts ohne Freigabe raus, und in der Akte landet nichts ohne Bestätigung.
Eine KI-Plattform für das ganze Unternehmen mit freier Modellwahl, Präsentationen und eigenen Agenten für jede Abteilung.
Nutzungsgrenzen
und Kontext
Hier liegt der Unterschied, den man erst im Alltag merkt. Langdock ist eine Plattform mit Kontingenten, und lange Verläufe werden zusammengefasst. Clara ist für das tägliche Volumen einer Kanzlei gebaut und rechnet nicht nach Verbrauch ab.
Langdock begrenzt die Nutzung in einem 5-Stunden-Fenster und einem Wochenfenster und nennt dafür keine Zahlen. Lange Chats, große Dateien, starke Modelle und Werkzeuge wie Deep Research verbrauchen schneller, dazu kommt eine Sperre bei 250 Nachrichten in 3 Stunden. Clara hat kein Kontingent und kein Fair-Use-Fenster.
Ohne Extra Usage schaltet Langdock auf das kleinere Ersatzmodell GPT-6 Luna um, mit Extra Usage wird zu API-Preisen abgerechnet. Wer mehr braucht, bucht Business Max für 99 € pro Nutzer. Clara wechselt bei viel Nutzung nicht auf ein kleineres Modell: Chat und Antwortentwürfe bleiben auf demselben großen Modell, auch an Tagen mit viel Betrieb.
Was bei Langdock von selbst im Postfach laufen soll, ist ein Workflow. Dessen KI-Nutzung steckt nicht im Platzpreis, sondern wird nach Token abgerechnet. Standardmäßig gilt ein Ausgabenlimit von 500 € pro Workspace und 25 $ pro Workflow; ist es erreicht, stoppen die KI-Schritte. Bei Clara ist die Verarbeitung jeder eingehenden Mail im Preis pro Nutzer enthalten, ohne Tagesgrenze.
Langdock fasst ältere Teile eines langen Chats zusammen, damit er ins Kontextfenster passt, und schreibt selbst, dass ältere Details danach weniger zuverlässig sein können. Clara arbeitet mit einem Kontextfenster von bis zu einer Million Token und fasst Chatnachrichten nicht zusammen. Wird ein Chat trotzdem zu lang, sagt Clara das, und ein neuer Chat kann den alten lesen.
Langdock-Wissensbasen schicken dem Modell Ausschnitte von bis zu 2.000 Zeichen, und laut Langdock sieht das Modell nicht jedes Dokument. Clara liest PDFs und Sammelscans bis 400 Seiten und rechnet große Excel- und CSV-Dateien vollständig in einer abgeschotteten Umgebung durch, statt aus einem Ausschnitt zu schließen. Im Kanzleiwissen bekommt jede Datei einen Satz Zusammenfassung und wird über ihren Inhalt gefunden, auch gescannt.
Beim Langdock-Add-in sieht das Modell ohne verbundene Integration nur die Metadaten der Mail. Clara nimmt zu jeder Mail automatisch die früheren Nachrichten des Verlaufs, deren Anhänge und die letzten Antworten des Nutzers an diesen Kontakt dazu, ohne dass jemand etwas hineinkopiert.
Auch Clara hat technische Grenzen, etwa 50 MB pro Datei und 20 Chat-Nachrichten pro Minute. Ein Kontingent, das mitten im Arbeitstag aufgebraucht ist, gibt es nicht.
Personalisierung
und Bedienung
Mit Langdock wird das Ergebnis so gut, wie die Anweisungen und Workflows sind, die jemand in der Kanzlei schreibt. Clara bringt die Personalisierung mit, damit auch die Mitarbeiter gute Ergebnisse bekommen, die keine KI konfigurieren wollen.
Clara leitet den Stil jedes Nutzers aus seinen gesendeten Mails ab. Bei Langdock ist ein solches Lernen nicht dokumentiert, den Stil gibt man über Anweisungen oder einen Skill vor.
Clara übernimmt Anrede, du oder Sie, Länge und Sprache aus dem bisherigen Schriftverkehr mit genau diesem Mandanten. Der langjährige Mandant bekommt also nicht denselben Ton wie das Finanzamt.
Bei Langdock greifen die persönlichen Anweisungen und das Gedächtnis nur in normalen Chats, nicht in Agenten- oder Projekt-Chats, und das Gedächtnis fasst höchstens 50 Einträge. Bei Clara gelten persönliche Anweisungen überall, auch bei der Ablage, mit einer festen Rangfolge vor den Vorgaben der Kanzlei. Was dauerhaft gilt, schreibt Clara selbst in das Kanzleiwissen, für dich oder die ganze Kanzlei, sichtbar als Seite und mit Verlauf. Es gilt in jedem Chat und auch für die Entwürfe im Postfach.
Beim Langdock-Add-in öffnet der Nutzer eine Mail, klickt auf Langdock und fragt; das Add-in braucht Exchange Online. Bei Clara liegt die Vorarbeit schon da, wenn Outlook morgens aufgeht: Mails sind einsortiert, Entwürfe liegen im Entwurfsordner, und die Ablage wartet auf die Bestätigung.
Bei Langdock baut jemand in der Kanzlei Agenten und Workflows, testet sie, setzt Kostenlimits und pflegt sie. Bei Clara ist eine Regel ein Satz wie „Lieferantenrechnungen ablegen“, und wiederkehrende Abläufe speichert Clara als Skill, den das Team teilen und anpassen kann.
Weil Regeln, Skills und der Ablage-Knigge in der Kanzlei geteilt werden, arbeitet die Auszubildende nach demselben Ablauf wie die erfahrene Kollegin. Bei Langdock hängt das Ergebnis stärker davon ab, wie gut jeder Einzelne promptet.
Kontrolle
und Betreuung
Ob KI in der Kanzlei ankommt, hängt vor allem daran, ob die Mitarbeiter ihr vertrauen und sie nach den ersten Wochen weiter nutzen. Clara ist darauf ausgerichtet, dass der Mensch jede Entscheidung behält und das Team mit Begleitung startet.
Bei Clara ist jede Aktion mit Folgen eine Karte zum Bestätigen: Antwortentwürfe liegen im Entwurfsordner, Ablagevorschläge warten auf den Klick, und Entwürfe, Regeln, Termine oder Skills aus dem Chat werden erst nach Bestätigung übernommen. An Mandanten geht nichts ohne Freigabe raus. Bei Langdock lässt sich das genauso einrichten: Aktionen im Chat fragen standardmäßig nach, in Workflows baut man dafür einen eigenen Schritt „Human in the Loop“ ein.
Bei Clara bestätigt der Nutzer dort, wo er ohnehin arbeitet: im Outlook-Entwurfsordner, in der Ablagekarte im Add-in oder im Chat. Bei Langdock-Workflows wartet ein angehaltener Lauf im Langdock-Posteingang oder im Workflow-Monitor, und freigeben kann, wer Bearbeitungsrechte am Workflow hat.
Die Ablagekarte zeigt Mandant, Register, Veranlagungsjahr und Bezeichnung vorausgefüllt, und der Nutzer kann jedes Feld vor dem Ablegen ändern. Wo Clara unsicher ist, überspringt sie und nennt den Grund, statt zu raten.
Zu jeder Regel sieht die Kanzlei, wie oft deren Entwürfe tatsächlich verwendet wurden. So wird sichtbar, welche Regel im Alltag trägt und welche nachgeschärft werden sollte.
Wir richten die Postfach- und die DATEV-Anbindung ein, die Kanzlei bestätigt sie einmal. Danach bekommt jeder Nutzer ein persönliches Onboarding, und wir begleiten die ersten Wochen bis zum Vollbetrieb. Beispiele für Aufträge stehen im Leitfaden Mit Clara arbeiten.
Ab 10 Nutzern kommen ein fester Ansprechpartner, ein Workshop zu Einführung und Change Management und die zentrale Steuerung von Regeln, Rechten und Postfächern dazu. Bei Langdock ist Business ein Self-Service-Tarif mit Support per E-Mail; individuellen Support mit festem Ansprechpartner nennt Langdock für Enterprise ab 1.000 Nutzern.
Wer macht
was?
Haken heißt dafür gebaut, Strich heißt teilweise oder selbst zu bauen, Kreuz heißt nicht im Umfang. Bewertet ist Langdock Business mit DATEV-Anbindung über Klardaten oder Riecken und TaxGraph für Steuerrecht, so wie Kanzleien das Paket einsetzen. Wo Langdock etwas nicht dokumentiert, haben wir es nicht als vorhanden gewertet.
- dafür gebaut
- teilweise oder über eigene Services
- nicht im Scope
Ein Klick auf eine Aufgabe zeigt die Begründung.
Eingehende Mails ohne Zutun sortieren und verschieben
Bei Langdock als selbst gebauter Workflow mit Trigger „New email“, bei Clara über Regeln in einem Satz.- Clara
- Langdock-Paket
Antwortentwurf liegt beim Öffnen der Mail schon im Entwurfsordner
Das Langdock-Add-in schreibt Entwürfe, wenn man es zu einer geöffneten Mail aufruft. Clara legt sie ab, wo eine Regel es vorsieht.- Clara
- Langdock-Paket
Schreibstil aus den eigenen gesendeten Mails
Bei Langdock nicht dokumentiert, der Stil kommt über Anweisungen oder einen Skill.- Clara
- Langdock-Paket
Anrede, du oder Sie und Ton pro Kontakt
Clara nimmt den bisherigen Schriftverkehr mit genau diesem Kontakt als Maßstab.- Clara
- Langdock-Paket
Kanzleiwissen, das der Agent selbst pflegt und das auch für Entwürfe im Postfach gilt
Das Langdock-Gedächtnis gilt laut Dokumentation nur in normalen Chats, die Wissensbasen pflegen Menschen per Upload. Clara schreibt dauerhaftes Wissen selbst als Seite auf, sichtbar mit Verlauf und Rückgängig, und auch die Entwürfe im Postfach nutzen es.- Clara
- Langdock-Paket
Dokument in der DATEV-Akte ablegen
Klardaten liest im DMS nur. Mit Riecken geht es aus dem Chat, Dokument für Dokument.- Clara
- Langdock-Paket
Ablage beim Eingang vorbereitet, mit Mandant, Register und Jahr
Bei keinem der Bausteine dokumentiert. Clara setzt die Felder nach dem Ablage-Knigge der Kanzlei.- Clara
- Langdock-Paket
Bescheid gegen Erklärung prüfen, Einspruchsentwurf
Bei Langdock selbst zu bauen, bei Clara eine fertige Vorlage.- Clara
- Langdock-Paket
Steuerrecht mit amtlicher Fundstelle
Bei Langdock über TaxGraph als eigener Vertrag, bei Clara im Preis enthalten.- Clara
- Langdock-Paket
Fester Preis ohne Nutzungskontingent
Langdock begrenzt in 5-Stunden- und Wochenfenstern; Workflows zahlen KI-Nutzung zu API-Preisen.- Clara
- Langdock-Paket
Gleiches Modell auch bei viel Nutzung
Langdock wechselt nach aufgebrauchtem Kontingent auf GPT-6 Luna, sofern keine Extra Usage gebucht ist.- Clara
- Langdock-Paket
Postfächer auf Exchange on-premises und IMAP
Das Langdock-Add-in braucht Exchange Online, eine IMAP-Anbindung ist nicht dokumentiert. Clara verbindet Microsoft 365, Exchange und IMAP.- Clara
- Langdock-Paket
Excel, PowerPoint, freie Recherche und Modellwahl
Kernstärke von Langdock. Clara erstellt Excel-, Word- und PDF-Dateien aus dem Chat, ohne Modellwahl.- Clara
- Langdock-Paket
KI-Einführung über alle Abteilungen eines Unternehmens
Dafür ist Langdock gebaut. Clara ist für die Arbeit in der Steuerkanzlei gemacht.- Clara
- Langdock-Paket
Freigabe vor Versand und Ablage, ohne sie einzubauen
Bei Langdock fragen Chat-Aktionen standardmäßig nach; in Workflows baut man einen „Human in the Loop“-Schritt selbst ein.- Clara
- Langdock-Paket
Freigabe direkt in Outlook und in der Ablagekarte
Angehaltene Langdock-Workflows warten im Langdock-Posteingang oder im Workflow-Monitor.- Clara
- Langdock-Paket
Persönliches Onboarding für jeden Nutzer
Langdock Business ist Self-Service; individuellen Support nennt Langdock für Enterprise ab 1.000 Nutzern.- Clara
- Langdock-Paket
AVV und Berufsgeheimnisträgervereinbarung
Beide sauber. Im Langdock-Paket braucht jeder Baustein seinen eigenen Vertrag.- Clara
- Langdock-Paket
| Aufgabe | Langdock-Paket | Clara |
|---|---|---|
Eingehende Mails ohne Zutun sortieren und verschiebenBei Langdock als selbst gebauter Workflow mit Trigger „New email“, bei Clara über Regeln in einem Satz. | ||
Antwortentwurf liegt beim Öffnen der Mail schon im EntwurfsordnerDas Langdock-Add-in schreibt Entwürfe, wenn man es zu einer geöffneten Mail aufruft. Clara legt sie ab, wo eine Regel es vorsieht. | ||
Schreibstil aus den eigenen gesendeten MailsBei Langdock nicht dokumentiert, der Stil kommt über Anweisungen oder einen Skill. | ||
Anrede, du oder Sie und Ton pro KontaktClara nimmt den bisherigen Schriftverkehr mit genau diesem Kontakt als Maßstab. | ||
Kanzleiwissen, das der Agent selbst pflegt und das auch für Entwürfe im Postfach giltDas Langdock-Gedächtnis gilt laut Dokumentation nur in normalen Chats, die Wissensbasen pflegen Menschen per Upload. Clara schreibt dauerhaftes Wissen selbst als Seite auf, sichtbar mit Verlauf und Rückgängig, und auch die Entwürfe im Postfach nutzen es. | ||
Dokument in der DATEV-Akte ablegenKlardaten liest im DMS nur. Mit Riecken geht es aus dem Chat, Dokument für Dokument. | ||
Ablage beim Eingang vorbereitet, mit Mandant, Register und JahrBei keinem der Bausteine dokumentiert. Clara setzt die Felder nach dem Ablage-Knigge der Kanzlei. | ||
Bescheid gegen Erklärung prüfen, EinspruchsentwurfBei Langdock selbst zu bauen, bei Clara eine fertige Vorlage. | ||
Steuerrecht mit amtlicher FundstelleBei Langdock über TaxGraph als eigener Vertrag, bei Clara im Preis enthalten. | ||
Fester Preis ohne NutzungskontingentLangdock begrenzt in 5-Stunden- und Wochenfenstern; Workflows zahlen KI-Nutzung zu API-Preisen. | ||
Gleiches Modell auch bei viel NutzungLangdock wechselt nach aufgebrauchtem Kontingent auf GPT-6 Luna, sofern keine Extra Usage gebucht ist. | ||
Postfächer auf Exchange on-premises und IMAPDas Langdock-Add-in braucht Exchange Online, eine IMAP-Anbindung ist nicht dokumentiert. Clara verbindet Microsoft 365, Exchange und IMAP. | ||
Excel, PowerPoint, freie Recherche und ModellwahlKernstärke von Langdock. Clara erstellt Excel-, Word- und PDF-Dateien aus dem Chat, ohne Modellwahl. | ||
KI-Einführung über alle Abteilungen eines UnternehmensDafür ist Langdock gebaut. Clara ist für die Arbeit in der Steuerkanzlei gemacht. | ||
Freigabe vor Versand und Ablage, ohne sie einzubauenBei Langdock fragen Chat-Aktionen standardmäßig nach; in Workflows baut man einen „Human in the Loop“-Schritt selbst ein. | ||
Freigabe direkt in Outlook und in der AblagekarteAngehaltene Langdock-Workflows warten im Langdock-Posteingang oder im Workflow-Monitor. | ||
Persönliches Onboarding für jeden NutzerLangdock Business ist Self-Service; individuellen Support nennt Langdock für Enterprise ab 1.000 Nutzern. | ||
AVV und BerufsgeheimnisträgervereinbarungBeide sauber. Im Langdock-Paket braucht jeder Baustein seinen eigenen Vertrag. |
Was kostet was,
ehrlich
Öffentliche Listenpreise, Stand 13. Oktober 2026, alle Preise netto pro Monat. Beim Langdock-Paket kommt zur Plattform je ein Vertrag für DATEV und für Steuerrecht dazu.
ab 25 €
pro Nutzer und Monat für die Plattform
Langdock Business 25 € pro Nutzer, Business Max mit fünffachem Kontingent 99 €. KI-Nutzung in Workflows zusätzlich zu API-Preisen. Dazu DATEV-Anbindung (Klardaten 99 € plus 12 € pro Nutzer oder Riecken 49 € bis 79 € pro DATEV-System) und TaxGraph ab 69 € pro Nutzer oder 359 € pro Kanzlei.
ab 150 €
pro Nutzer und Monat
Agent ab 150 €, Agent + DMS ab 250 € mit Zugriff auf die DATEV-Akte, jeweils pro aktivem Nutzer und Monat. Rechtsdatenbank, Bescheidprüfung und die Arbeit im Postfach sind enthalten, ohne Kontingent und ohne Abrechnung nach Token. Kanzleilösung ab 10 Nutzern individuell, Einrichtung inklusive. 14 Tage kostenlos testen.
Alle Preise und Pakete →Ein fairer Vergleich rechnet das Paket so, wie eine Kanzlei es braucht: Plattform, DATEV-Anbindung und Steuerrecht. Soll Langdock außerdem im Postfach von selbst arbeiten, kommen Workflows dazu.
- 828 €kosten die Lizenzen: Langdock Business 250 €, Klardaten 99 € plus 120 € für das MCP-Add-on, TaxGraph Kanzlei 359 €. Im Jahresvertrag sind es 684 €. Clara kostet für 10 Nutzer mit Agent + DMS 2.500 €.
- 2.500Workflow-Läufe enthält der Starter pro Workspace und Monat. Das sind rund 115 Mails pro Arbeitstag für alle Postfächer zusammen; darüber kostet Workflows Business 539 €.
- 500 €beträgt das Standard-Ausgabenlimit für die KI-Nutzung der Workflows, die nach Token abgerechnet wird. Wie viel davon anfällt, hängt vom Mailaufkommen ab.
Nicht eingerechnet sind beim Langdock-Paket das Bauen und Pflegen der Workflows, Plätze mit Business Max für Vielnutzer und die Einrichtung der DATEV-Anbindung.
Klartext: Legt man nur die Lizenzen nebeneinander, ist das Langdock-Paket deutlich günstiger. Soll es im Postfach von selbst arbeiten wie Clara, kommen Workflows und Token-Kosten dazu, und die Rechnung schwankt mit dem Mailaufkommen. Clara kostet einen festen Betrag pro aktivem Nutzer. In der Differenz stecken die fertigen Abläufe, die vorbereitete Ablage und die Einführung mit Onboarding für jeden Nutzer.
Warum Clara
statt selbst bauen
Langdock ist eine sehr gute Plattform für Kanzleien, die selbst automatisieren wollen und jemanden dafür haben. Für Postfach und Akte bringt Clara die Abläufe fertig mit.
Clara liest jede eingehende Mail, sortiert sie nach den Regeln der Kanzlei und legt Entwürfe in den Entwurfsordner, wo eine Regel es vorsieht. Bei Langdock passiert das nur, wenn jemand den passenden Workflow baut.
Clara erkennt den Mandanten und schlägt Ordner, Register, Veranlagungsjahr und Bezeichnung nach dem Ablage-Knigge der Kanzlei vor. Abgelegt wird nach Bestätigung, auf Wunsch für viele Mails auf einmal.
Die Rechtsdatenbank ist im Preis enthalten und steckt in der Arbeit selbst: in der Bescheidprüfung, im Antwortentwurf und in der Suche. Beim Langdock-Paket ist das ein eigener Vertrag mit TaxGraph.
Beim Langdock-Paket hat die Kanzlei drei Verträge, drei Auftragsverarbeitungen und drei Ansprechpartner. Stimmt eine Antwort aus DATEV nicht, muss sie erst herausfinden, wer zuständig ist. Bei Clara gibt es einen Ansprechpartner für alles.
Die Freigabe vor jedem Versand und jeder Ablage ist bei Clara immer da und liegt dort, wo der Nutzer arbeitet. Beim Langdock-Paket baut sie jemand in jeden Workflow ein.
Wenn Langdock schon im Haus ist, passt Clara gut daneben: Langdock für die freie Arbeit mit KI, Clara für Postfach und Akte. Details im Trust Center, auf der Preisseite oder direkt in einer Demo.
Kurzer Hinweis zum
Berufsgeheimnis
§ 203 StGB entscheidet, wer Mandantendaten überhaupt sehen darf. Die Frage gehört vor den Vertrag, nicht danach.
Hier sind beide sauber. Langdock bietet einen Auftragsverarbeitungsvertrag und eine Berufsgeheimnisträger-Zusatzvereinbarung, ist nach ISO 27001 und SOC 2 Typ II zertifiziert und hostet die Anwendung und die meisten Modelle in der EU; einige Modelle laufen außerhalb der EU und lassen sich abschalten. Im Paket braucht jeder Baustein einen eigenen Vertrag. Bei TaxGraph enthält der günstigste Einzeltarif Essential keine Berufsgeheimnisträgervereinbarung, für Kanzleien kommen deshalb erst Professional oder der Kanzleitarif infrage.
Für Clara als Drittanbieter greift § 203 StGB voll. Wir erfüllen die Anforderungen explizit: schriftliche Verschwiegenheitsverpflichtung nach § 203 Abs. 4 S. 2 Nr. 1 StGB, AVV nach Art. 28 DSGVO, § 62a StBerG, Hosting in Frankfurt, KI-Verarbeitung in der EU und vertraglich kein Training und keine dauerhafte Speicherung bei den LLM-Anbietern.
Subprozessoren und Nachweise im Trust Center →


