SteuerClara oder Clara: zwei Produkte, ein Vorname
SteuerClara ist eine KI-Telefonassistenz für Steuerkanzleien der SteuerClara GmbH in Berlin (steuerclara.de): SteuerClara nimmt Anrufe in der Kanzlei an, qualifiziert das Anliegen, vereinbart Termine und stellt an das zuständige Team durch. Clara ist der KI-Agent für Steuerkanzleien und Lohnbüros der Intoconvo GmbH (clara-agent.de): Clara arbeitet im E-Mail-Postfach, schreibt Antwortentwürfe im Kanzlei-Stil, erkennt Fristen aus freiem Text und legt mit der DATEV-Anbindung in der Akte ab. Zwei Unternehmen, zwei Kanäle, derselbe Vorname — diese Seite trennt die beiden zuerst und vergleicht sie danach.
Veröffentlicht 6. September 2026 · Quellen: öffentlich zugängliche Angaben auf steuerclara.de, Stand 6. September 2026
TL;DR
Die Namensgleichheit ist echt, der Wettbewerb nicht: SteuerClara arbeitet am Telefon, Clara im Postfach. SteuerClara nimmt Anrufe an, unterscheidet Neu- und Bestandsmandanten, bucht Termine und gibt Zusammenfassung und To-dos ans Team; das Postfach kommt auf steuerclara.de nicht vor. Clara klassifiziert Mandanten-Mails, schreibt Antwortentwürfe, erkennt Fristen aus freiem Text und legt mit der DATEV-Anbindung im DATEV DMS ab; Telefonate nimmt sie nicht an. Wer beide Engpässe hat, kann beide Produkte nebeneinander betreiben — wer nur einen hat, braucht nur eines.
SteuerClara oder Clara: zwei Kanäle
Was ist SteuerClara?
Eine KI-Telefonassistenz für Steuerkanzleien, betrieben von der SteuerClara GmbH in Berlin (steuerclara.de, Geschäftsführer Malte Werner). Der Anbieter positioniert sie als „KI Bürokraft für Steuerkanzleien“: Sie übernimmt eingehende und ausgehende Telefonate, qualifiziert das Anliegen, unterscheidet Neu- und Bestandsmandanten über Rufnummer, Name oder Aktenzeichen und stellt nach Thema, Dringlichkeit und Uhrzeit an das zuständige Team durch — Fibu, Lohn, Jahresabschluss. Termine trägt sie in Outlook oder Google Kalender ein, nach dem Gespräch gehen Zusammenfassung und To-dos ans Team, fehlende Unterlagen fordert sie an. Begrüßung, Ident-Fragen, Dokumenten-Checklisten und Eskalationsregeln lassen sich in einer Web-App konfigurieren, die Betreuung ist mehrsprachig. Zur Compliance nennt der Anbieter „100 % DSGVO-konforme Prozesse“, ISO-zertifizierte Rechenzentren, einen AVV, einen strikt getrennten Bereich je Kanzlei und Gesprächsinhalte nur für den vorgesehenen Zweck. Laut eigener Angabe sind über 100 Kanzleien aktiv.
Das E-Mail-Postfach. Mandanten-Mails klassifizieren, Antwortentwürfe schreiben, Fristen aus freiem E-Mail-Text erkennen, Anhänge per OCR auslesen und ablegen — auf steuerclara.de kommt keine dieser Funktionen vor. DATEV wird auf der Seite nicht genannt; die Übergabe beschreibt der Anbieter allgemein als „ins DMS/CRM“.
Was ist Clara?
Der KI-Agent für Steuerkanzleien und Lohnbüros, gebaut von der Intoconvo GmbH. Im Postfach klassifiziert er Mandanten-Mails, schreibt Antwortentwürfe im Stil jedes einzelnen Mitarbeiters, erkennt Fristen aus freiem Text und führt Regeln aus, die einmal als Satz beschrieben werden. Mit der DATEV-Anbindung reicht derselbe Agent bis in die Akte: Vorgänge erkennen, Anhänge per OCR auslesen und nach dem Ablage-Knigge der Kanzlei im DATEV DMS ablegen, dazu Suche über Postfach und Akte hinweg und Bescheidprüfung mit Aktenbezug. Bedient wird er im Chat, auch per Spracheingabe — und aus demselben Chat entstehen fertige Dateien: Excel und CSV für Auswertungen, PDF für Schreiben, Word auch zum Weiterbearbeiten. Versendet wird jede Antwort an Mandanten erst nach Freigabe durch einen Menschen.
Das Telefon. Clara nimmt keine Anrufe an, stellt nicht durch und führt keine Gespräche. Spracheingabe heißt bei Clara: Du sprichst deinen Auftrag in den Chat, sie transkribiert und arbeitet damit weiter. Wenn in der Kanzlei das Telefon der Engpass ist, löst Clara das nicht.
Wer macht
was?
Bei diesen beiden Produkten heißt ein Kreuz nicht „schlechter“, sondern „anderer Kanal“: SteuerClara ist für das Telefon gebaut, Clara für das Postfach und die DATEV-Akte. Die Matrix beginnt deshalb mit den Aufgaben, die SteuerClara löst und Clara nicht. Haken heißt dafür gebaut, Strich heißt teilweise oder über eigene Services, Kreuz heißt nicht im Scope. Angaben zu SteuerClara stammen aus öffentlich zugänglichen Informationen auf steuerclara.de — Startseite mit Preisen und FAQ, Datenschutzerklärung und Impressum, Stand 6. September 2026. Hinweise auf Fehler nehmen wir gern auf und korrigieren zügig.
- dafür gebaut
- teilweise oder über eigene Services
- nicht im Scope
- Eingehende Anrufe in der Kanzlei annehmen und das Anliegen qualifizierenDer Kern von SteuerClara: eingehende und ausgehende Telefonate, laut Anbieter rund um die Uhr, mit eigener Begrüßung, Ident-Fragen und individuellen Eskalationsregeln. Clara hat kein Telefonprodukt — sie arbeitet im Postfach.
- Clara
- SteuerClara
- Anrufer als Neu- oder Bestandsmandant erkennen und ans zuständige Team durchstellenSteuerClara gleicht laut FAQ über Rufnummer, Name oder Aktenzeichen ab und routet nach Thema, Dringlichkeit und Uhrzeit — Fibu, Lohn, Jahresabschluss.
- Clara
- SteuerClara
- Im Telefonat einen Termin vereinbaren und in Outlook oder Google Kalender eintragenClara liest Microsoft- und Google-Kalender ebenfalls, schlägt Termine aber im Antwortentwurf vor, statt sie im Gespräch zu buchen.
- Clara
- SteuerClara
- Aus einem Telefonat eine Gesprächszusammenfassung und To-dos für das Team erzeugen
- Clara
- SteuerClara
- Mehrsprachige Betreuung am Telefon
- Clara
- SteuerClara
- Mandanten-E-Mails klassifizieren und den Posteingang sortierenAuf steuerclara.de kommen Postfach, Posteingang und E-Mail-Bearbeitung als Funktion nicht vor (Stand 6. September 2026). Der Anbieter positioniert das Produkt als „KI Bürokraft“ am Telefon.
- Clara
- SteuerClara
- Antwortentwürfe im Schreibstil des einzelnen Mitarbeiters schreibenClara kalibriert den Stil je Mitarbeiter aus der bisherigen Korrespondenz; versendet wird erst nach Freigabe durch einen Menschen.
- Clara
- SteuerClara
- Fristen aus freiem E-Mail-Text erkennen, eskalieren und nach Freigabe weitertragenClara liest Datum und Aktenzeichen aus dem Fließtext und überträgt die Frist nach Bestätigung an DATEV. Eine Frist, die in einer E-Mail steht, erreicht eine Telefonassistenz nicht.
- Clara
- SteuerClara
- Anhänge per OCR auslesen und nach dem Ablage-Knigge der Kanzlei im DATEV DMS ablegen
- Clara
- SteuerClara
- Mandantenstammdaten über die offiziellen DATEV-Schnittstellen übernehmenDATEV wird auf steuerclara.de nicht genannt. Der Anbieter beschreibt die Mandantenerkennung als Abgleich „aus deinen bestehenden Systemen“ und die Übergabe allgemein als „ins DMS/CRM“, ohne ein System zu benennen.
- Clara
- SteuerClara
- Postfach und DATEV-Akte gemeinsam durchsuchen und daraus eine Frage beantworten
- Clara
- SteuerClara
- Steuerbescheide auslesen und ein Einspruchsschreiben vorbereitenClara liest Bescheide aus der DATEV-Akte und stützt das Schreiben auf eine tagesaktuelle Rechtsdatenbank. Die fachliche Entscheidung des Berufsträgers ersetzt das nicht.
- Clara
- SteuerClara
- Rauschfilter: Newsletter, Systemmails und interne Weiterleitungen aussortieren
- Clara
- SteuerClara
- Fertige Dateien aus dem Chat: Excel, CSV, PDF und Word
- Clara
- SteuerClara
- Lohnbüros als ausgewiesene ZielgruppeSteuerClara richtet sich an Steuerkanzleien und nennt Lohn als einen der Fachbereiche, nach denen es routet. Clara ist für Steuerkanzleien und Lohnbüros gebaut.
- Clara
- SteuerClara
- Öffentliche Preisliste auf der eigenen WebsiteBeide publizieren Listenpreise. SteuerClara: drei Tarife von 199 € bis ab 499 € pro Monat, jeweils zzgl. einer einmaligen Einrichtung. Clara: zwei Tarife pro Nutzer und Monat.
- Clara
- SteuerClara
- Ohne Einrichtungsgebühr nutzbarSteuerClara berechnet je Tarif einmalig 500 €, 2.000 € oder 3.000 €. Bei Clara ist die Einrichtung im Preis enthalten.
- Clara
- SteuerClara
- Ohne verbrauchsabhängige Zusatzkosten nutzbarSteuerClara enthält 100 bzw. 300 Anrufminuten im Monat; darüber kosten Gesprächsminuten 0,49 bis 0,35 € und Weiterleitungen 0,02 €. Clara rechnet pro Nutzer, ohne Volumen-Limit.
- Clara
- SteuerClara
- Kostenlos testen, mit fester Laufzeit und ohne ZahlungsdatenSteuerClara bietet einen kostenlosen Testaccount auf Anfrage; eine Testdauer nennt die Seite nicht, der Start liegt laut Anbieter meist innerhalb von 48 Stunden, bei komplexen Workflows bei 3 bis 7 Werktagen. Clara testet 14 Tage am eigenen Postfach, mit vollem Funktionsumfang und ohne Zahlungsdaten.
- Clara
- SteuerClara
- Monatlich kündbarSteuerClara: „Monatlich kündbar“. Clara: Monatsvertrag mit 7 Tagen Kündigungsfrist.
- Clara
- SteuerClara
- § 203 StGB ausdrücklich adressiert, mit Verschwiegenheitsverpflichtung und AVVSteuerClara sagt einen AVV zu, nennt „100 % DSGVO-konforme Prozesse“, ISO-zertifizierte Rechenzentren, einen strikt getrennten Bereich je Kanzlei und Gesprächsinhalte nur für den vorgesehenen Zweck; § 203 StGB kommt auf der Seite nicht vor. Clara dokumentiert die Verschwiegenheitsverpflichtung nach § 203 Abs. 4 Nr. 1 StGB und § 62a StBerG samt AVV nach Art. 28 DSGVO.
- Clara
- SteuerClara
- Verarbeitungsort und Subprozessoren öffentlich benanntSteuerClara nennt „Made in Germany“ und ISO-zertifizierte Rechenzentren, ohne einen Standort zu nennen; die Datenschutzerklärung führt Framer B.V. in Amsterdam als Hoster der Website und die Lex AI Solutions GmbH als Auftragsverarbeiter für den Voice Agent, eine vollständige Subprozessoren-Liste ist nicht öffentlich. Clara: Frankfurt am Main, Google Cloud europe-west3, 14 Subprozessoren im Trust Center.
- Clara
- SteuerClara
| Aufgabe | SteuerClara | Clara |
|---|---|---|
| Eingehende Anrufe in der Kanzlei annehmen und das Anliegen qualifizierenDer Kern von SteuerClara: eingehende und ausgehende Telefonate, laut Anbieter rund um die Uhr, mit eigener Begrüßung, Ident-Fragen und individuellen Eskalationsregeln. Clara hat kein Telefonprodukt — sie arbeitet im Postfach. | ||
| Anrufer als Neu- oder Bestandsmandant erkennen und ans zuständige Team durchstellenSteuerClara gleicht laut FAQ über Rufnummer, Name oder Aktenzeichen ab und routet nach Thema, Dringlichkeit und Uhrzeit — Fibu, Lohn, Jahresabschluss. | ||
| Im Telefonat einen Termin vereinbaren und in Outlook oder Google Kalender eintragenClara liest Microsoft- und Google-Kalender ebenfalls, schlägt Termine aber im Antwortentwurf vor, statt sie im Gespräch zu buchen. | ||
| Aus einem Telefonat eine Gesprächszusammenfassung und To-dos für das Team erzeugen | ||
| Mehrsprachige Betreuung am Telefon | ||
| Mandanten-E-Mails klassifizieren und den Posteingang sortierenAuf steuerclara.de kommen Postfach, Posteingang und E-Mail-Bearbeitung als Funktion nicht vor (Stand 6. September 2026). Der Anbieter positioniert das Produkt als „KI Bürokraft“ am Telefon. | ||
| Antwortentwürfe im Schreibstil des einzelnen Mitarbeiters schreibenClara kalibriert den Stil je Mitarbeiter aus der bisherigen Korrespondenz; versendet wird erst nach Freigabe durch einen Menschen. | ||
| Fristen aus freiem E-Mail-Text erkennen, eskalieren und nach Freigabe weitertragenClara liest Datum und Aktenzeichen aus dem Fließtext und überträgt die Frist nach Bestätigung an DATEV. Eine Frist, die in einer E-Mail steht, erreicht eine Telefonassistenz nicht. | ||
| Anhänge per OCR auslesen und nach dem Ablage-Knigge der Kanzlei im DATEV DMS ablegen | ||
| Mandantenstammdaten über die offiziellen DATEV-Schnittstellen übernehmenDATEV wird auf steuerclara.de nicht genannt. Der Anbieter beschreibt die Mandantenerkennung als Abgleich „aus deinen bestehenden Systemen“ und die Übergabe allgemein als „ins DMS/CRM“, ohne ein System zu benennen. | ||
| Postfach und DATEV-Akte gemeinsam durchsuchen und daraus eine Frage beantworten | ||
| Steuerbescheide auslesen und ein Einspruchsschreiben vorbereitenClara liest Bescheide aus der DATEV-Akte und stützt das Schreiben auf eine tagesaktuelle Rechtsdatenbank. Die fachliche Entscheidung des Berufsträgers ersetzt das nicht. | ||
| Rauschfilter: Newsletter, Systemmails und interne Weiterleitungen aussortieren | ||
| Fertige Dateien aus dem Chat: Excel, CSV, PDF und Word | ||
| Lohnbüros als ausgewiesene ZielgruppeSteuerClara richtet sich an Steuerkanzleien und nennt Lohn als einen der Fachbereiche, nach denen es routet. Clara ist für Steuerkanzleien und Lohnbüros gebaut. | ||
| Öffentliche Preisliste auf der eigenen WebsiteBeide publizieren Listenpreise. SteuerClara: drei Tarife von 199 € bis ab 499 € pro Monat, jeweils zzgl. einer einmaligen Einrichtung. Clara: zwei Tarife pro Nutzer und Monat. | ||
| Ohne Einrichtungsgebühr nutzbarSteuerClara berechnet je Tarif einmalig 500 €, 2.000 € oder 3.000 €. Bei Clara ist die Einrichtung im Preis enthalten. | ||
| Ohne verbrauchsabhängige Zusatzkosten nutzbarSteuerClara enthält 100 bzw. 300 Anrufminuten im Monat; darüber kosten Gesprächsminuten 0,49 bis 0,35 € und Weiterleitungen 0,02 €. Clara rechnet pro Nutzer, ohne Volumen-Limit. | ||
| Kostenlos testen, mit fester Laufzeit und ohne ZahlungsdatenSteuerClara bietet einen kostenlosen Testaccount auf Anfrage; eine Testdauer nennt die Seite nicht, der Start liegt laut Anbieter meist innerhalb von 48 Stunden, bei komplexen Workflows bei 3 bis 7 Werktagen. Clara testet 14 Tage am eigenen Postfach, mit vollem Funktionsumfang und ohne Zahlungsdaten. | ||
| Monatlich kündbarSteuerClara: „Monatlich kündbar“. Clara: Monatsvertrag mit 7 Tagen Kündigungsfrist. | ||
| § 203 StGB ausdrücklich adressiert, mit Verschwiegenheitsverpflichtung und AVVSteuerClara sagt einen AVV zu, nennt „100 % DSGVO-konforme Prozesse“, ISO-zertifizierte Rechenzentren, einen strikt getrennten Bereich je Kanzlei und Gesprächsinhalte nur für den vorgesehenen Zweck; § 203 StGB kommt auf der Seite nicht vor. Clara dokumentiert die Verschwiegenheitsverpflichtung nach § 203 Abs. 4 Nr. 1 StGB und § 62a StBerG samt AVV nach Art. 28 DSGVO. | ||
| Verarbeitungsort und Subprozessoren öffentlich benanntSteuerClara nennt „Made in Germany“ und ISO-zertifizierte Rechenzentren, ohne einen Standort zu nennen; die Datenschutzerklärung führt Framer B.V. in Amsterdam als Hoster der Website und die Lex AI Solutions GmbH als Auftragsverarbeiter für den Voice Agent, eine vollständige Subprozessoren-Liste ist nicht öffentlich. Clara: Frankfurt am Main, Google Cloud europe-west3, 14 Subprozessoren im Trust Center. |
Was kostet was,
ehrlich
Beide Anbieter publizieren Listenpreise, und beide rechnen auf verschiedene Größen: SteuerClara auf Gesprächsminuten plus eine einmalige Einrichtung, Clara auf Nutzer. Direkt nebeneinanderlegen lassen sich die Zahlen nicht — die beiden Produkte kaufen unterschiedliche Arbeit. Stand 6. September 2026.
199 € bis ab 499 €
pro Monat, zzgl. einmaliger Einrichtung
Drei Tarife laut steuerclara.de: Kanzlei 199 € pro Monat plus einmalig 500 €, für drei Nutzer, einen persönlichen Agenten und 100 Anrufminuten; Kanzlei Premium 299 € plus einmalig 2.000 €, für 25 Mitarbeiter, mit automatischer Mandantenerkennung, persönlicher Konfiguration und 100 Anrufminuten; Kanzlei Pro ab 499 € plus einmalig 3.000 €, für 50 Mitarbeiter und 300 Anrufminuten. Zusatzminuten für KI-Gespräche kosten je Tarif 0,49 €, 0,39 € oder 0,35 €, Weiterleitungen an das Team 0,02 € pro Minute. Monatlich kündbar. Ein kostenloser Testaccount ist auf Anfrage erhältlich; eine Testdauer nennt die Seite nicht.
ab 150 €
pro Nutzer und Monat
Agent ab 150 € — alle Funktionen außerhalb von DATEV. Agent + DMS ab 250 €: derselbe Agent, mit Zugriff auf die DATEV-Akte. Kanzleilösung ab 10 Nutzern individuell. Abgerechnet pro Nutzer, ohne Einrichtungsgebühr, ohne Volumen-Limit und ohne verbrauchsabhängige Zusatzkosten. 14 Tage kostenlos testen, am eigenen Postfach und ohne Zahlungsdaten.
Alle Preise und Pakete →Die eine Zahl, die auf der Preisseite von SteuerClara leicht untergeht, ist das inkludierte Minutenkontingent. Sie entscheidet, ob 199 oder 299 € der Preis bleiben oder der Startwert sind. Gerechnet wird hier ausschließlich mit den Zahlen des Anbieters.
- 4,5 Min.Telefonzeit pro Arbeitstag deckt das Kontingent von 100 Anrufminuten ab, gerechnet auf 22 Arbeitstage im Monat.
- 455 €kostet der Tarif Kanzlei Premium in einem Monat mit 500 Gesprächsminuten: 299 € Grundgebühr plus 400 Zusatzminuten zu 0,39 €.
- 500 – 3.000 €einmalige Einrichtung je nach Tarif, zusätzlich zur Monatsgebühr. Bei Clara ist die Einrichtung im Preis enthalten.
Die Rechnung ist keine Kritik am Modell, sondern ein Hinweis auf die Größe, an der es hängt: Bei SteuerClara reagiert der Preis auf Gesprächsminuten, bei Clara auf die Zahl der Nutzer. Zahlen laut steuerclara.de, Stand 6. September 2026.
Klartext: Diese beiden Preise kaufen keine konkurrierende, sondern eine unterschiedliche Leistung. Wenn in deiner Kanzlei das Telefon der Engpass ist — Mandanten erreichen niemanden, das Team wird alle zehn Minuten unterbrochen — dann löst Clara das nicht, zu keinem Preis. Dann ist eine Telefonassistenz das richtige Werkzeug. Liegt der Engpass im Posteingang, bei Fristen und in der Ablage, dann löst eine Telefonassistenz das nicht. Preise von SteuerClara laut steuerclara.de, Stand 6. September 2026. Ändern sich Tarife oder Konditionen, aktualisieren wir diesen Vergleich gerne: eine kurze Mail an marc@intoconvo.com genügt.
Warum Clara
neben SteuerClara
SteuerClara ist stark, solange das Telefon klingelt. Der zweite Eingangskanal der Kanzlei bleibt davon unberührt: die Mandanten-Mails, die morgens im Posteingang liegen, die Fristen, die in ihnen stehen, und die Anhänge, die abgelegt werden müssen. Diese Schicht deckt eine Telefonassistenz nicht ab.
SteuerClara arbeitet an der Leitung, Clara im Postfach. Das ist keine Nuance, sondern die ganze Unterscheidung: Auf steuerclara.de kommen Postfach, Posteingang und E-Mail-Bearbeitung als Funktion nicht vor, und Clara nimmt keine Anrufe an. Wer den einen Kanal automatisiert, hat den anderen nicht angefasst.
Einspruchsfrist, Abgabefrist, USt-Voranmeldung: Was fristkritisch ist, kommt fast immer schriftlich — vom Finanzamt, aus dem Mandantenpostfach, als Anhang. Clara liest Datum und Aktenzeichen aus dem freien Text, schlägt die Frist zur Bestätigung vor und überträgt sie nach Freigabe an DATEV. Bleibt ein Vorgang zu lange offen, eskaliert sie.
Clara nutzt die offiziellen DATEV-Schnittstellen: Mandantenstammdaten übernehmen, Vorgänge erkennen, Anhänge per OCR auslesen und nach dem Ablage-Knigge der Kanzlei im DATEV DMS ablegen, mit Sammelablage und Prüfprotokoll. DATEV wird auf steuerclara.de nicht genannt; der Anbieter beschreibt die Übergabe allgemein als „ins DMS/CRM“.
SteuerClara sagt einen AVV zu und nennt „100 % DSGVO-konforme Prozesse“, ISO-zertifizierte Rechenzentren, einen strikt getrennten Bereich je Kanzlei und Gesprächsinhalte nur für den vorgesehenen Zweck — § 203 StGB kommt auf der Seite nicht vor. Bei Clara steht die Kette vollständig: schriftliche Verschwiegenheitsverpflichtung nach § 203 Abs. 4 Nr. 1 StGB, § 62a StBerG, AVV nach Art. 28 DSGVO, 14 Subprozessoren im Trust Center.
„Made in Germany“ ist ein Siegel, kein Standort. Clara verarbeitet in Frankfurt am Main, Google Cloud europe-west3, EU-only inklusive der Sprachmodelle und mit vertraglichem Zero Retention. Die Datenschutzerklärung von SteuerClara nennt Framer B.V. in Amsterdam als Hoster der Website und die Lex AI Solutions GmbH als Auftragsverarbeiter für den Voice Agent; einen Verarbeitungsstandort für den Agenten benennt sie nicht.
Bei SteuerClara sind 100 bzw. 300 Anrufminuten im Monat enthalten, darüber kostet jede Gesprächsminute 0,49 bis 0,35 €, dazu einmalig 500 bis 3.000 € Einrichtung. Clara rechnet pro Nutzer ab — 150 € für den Tarif Agent, 250 € mit Zugriff auf die DATEV-Akte, ohne Einrichtungsgebühr, ohne Volumen-Limit. Ein Mailschub im Mai ändert die Rechnung nicht.
Clara ist für Steuerkanzleien und Lohnbüros gebaut, mit den Vorgängen, die dort anfallen: Personalfragebögen auf Vollständigkeit prüfen, Fehlendes nachfragen, Lohnunterlagen ablegen. SteuerClara richtet sich an Steuerkanzleien und nennt Lohn als einen der Fachbereiche, nach denen es Anrufe routet.
Clara testet 14 Tage kostenlos mit vollem Funktionsumfang am eigenen Postfach, ohne Zahlungsdaten — was du siehst, ist dein Mandantenverkehr. SteuerClara bietet einen kostenlosen Testaccount auf Anfrage; eine Testdauer nennt die Seite nicht, der Start liegt laut Anbieter meist innerhalb von 48 Stunden.
Umgekehrt gilt genauso deutlich: Wenn das Telefon der Engpass ist, wenn Mandanten niemanden erreichen und das Team alle zehn Minuten aus der Arbeit gerissen wird, dann ist SteuerClara dafür gebaut und Clara nicht. Die beiden Produkte lassen sich nebeneinander betreiben — Telefon vorne, Postfach und Akte dahinter. Details zu den Paketen auf der Preisseite, die Compliance-Dokumentation im Trust Center. Oder direkt eine Demo vereinbaren: 30 Minuten, live am eigenen Postfach.
Kurzer Hinweis zum
Berufsgeheimnis
§ 203 StGB entscheidet, wer Mandantendaten überhaupt sehen darf. Die Frage gehört vor den Vertrag, nicht danach.
Bei einer Telefonassistenz fließen Mandantendaten genauso wie im Postfach — Sprachinhalte, Transkripte, Aktenzeichen. SteuerClara dokumentiert dazu, was auf der eigenen Seite steht: „100 % DSGVO-konforme Prozesse“, ISO-zertifizierte Rechenzentren, ein AVV mit der Kanzlei, ein strikt getrennter Bereich je Kanzlei, geregelte und nachvollziehbare Zugriffe, Lösch- und Aufbewahrungsfristen nach den Vorgaben der Kanzlei, Aufzeichnungen nur nach ausdrücklicher Einwilligung und Trainings- oder Verbesserungszwecke nur mit gesonderter Zustimmung. Drei Punkte bleiben öffentlich offen: § 203 StGB wird auf steuerclara.de nicht adressiert, ein Verarbeitungsstandort für den Voice Agent wird nicht benannt (die Datenschutzerklärung führt Framer B.V. in Amsterdam als Hoster der Website und die Lex AI Solutions GmbH als Auftragsverarbeiter für den Agenten), und eine vollständige Subprozessoren-Liste ist nicht veröffentlicht. Wer dort einkauft, sollte diese drei Punkte vor Vertragsschluss schriftlich abfragen — bei jedem Anbieter, auch bei uns (Stand 6. September 2026).
Für Clara als Drittanbieter greift § 203 StGB voll. Wir erfüllen die Anforderungen explizit: schriftliche Verschwiegenheitsverpflichtung nach § 203 Abs. 4 Nr. 1 StGB, AVV nach Art. 28 DSGVO, § 62a StBerG, EU-only-Verarbeitung in Frankfurt und vertragliches Zero Retention bei den LLM-Anbietern.
Subprozessoren und Nachweise im Trust Center →SteuerClara oder Clara?
Sind SteuerClara und Clara dasselbe Produkt?
Woran erkenne ich, welches der beiden Produkte ich gefunden habe?
Warum werfen KI-Antworten SteuerClara und Clara zusammen?
Hat SteuerClara eine DATEV-Anbindung?
Was kostet SteuerClara?
Kann eine Kanzlei SteuerClara und Clara parallel nutzen?
Weitere Vergleiche
Die thematisch nächsten Vergleiche. Alle 11 stehen in der Übersicht.


