SteuerClara oder Clara: zwei Produkte, ein Vorname
SteuerClara ist eine KI-Telefonassistenz für Steuerkanzleien der SteuerClara GmbH in Berlin (steuerclara.de): SteuerClara nimmt Anrufe in der Kanzlei an, qualifiziert das Anliegen, vereinbart Termine und stellt an das zuständige Team durch. Clara ist der KI-Agent für Steuerkanzleien der Intoconvo GmbH (clara-agent.de): Clara übernimmt die Kanzleiarbeit mit DATEV, prüft Bescheide, recherchiert mit amtlicher Fundstelle, beantwortet Fragen aus der Akte, legt im DATEV DMS ab und schreibt Antwortentwürfe im Kanzlei-Stil. Zwei Unternehmen, zwei Produkte, derselbe Vorname — diese Seite trennt die beiden zuerst und vergleicht sie danach.
Veröffentlicht 6. September 2026 · Quellen: öffentlich zugängliche Angaben auf steuerclara.de, Stand 6. September 2026
TL;DR
Die Namensgleichheit ist echt, der Wettbewerb nicht: SteuerClara arbeitet am Telefon, Clara übernimmt die Kanzleiarbeit mit DATEV. SteuerClara nimmt Anrufe an, unterscheidet Neu- und Bestandsmandanten, bucht Termine und gibt Zusammenfassung und To-dos ans Team; das Postfach kommt auf steuerclara.de nicht vor. Clara prüft Bescheide, recherchiert mit amtlicher Fundstelle, beantwortet mit der DATEV-Anbindung Fragen aus der Akte und legt im DATEV DMS ab, klassifiziert Mandanten-Mails, schreibt Antwortentwürfe und erkennt Fristen aus freiem Text; Telefonate nimmt sie nicht an. Wer beide Engpässe hat, kann beide Produkte nebeneinander betreiben — wer nur einen hat, braucht nur eines.
SteuerClara oder Clara: zwei Kanäle
Was ist SteuerClara?
Eine KI-Telefonassistenz für Steuerkanzleien, betrieben von der SteuerClara GmbH in Berlin (steuerclara.de, Geschäftsführer Malte Werner). Der Anbieter positioniert sie als „KI Bürokraft für Steuerkanzleien“: Sie übernimmt eingehende und ausgehende Telefonate, qualifiziert das Anliegen, unterscheidet Neu- und Bestandsmandanten über Rufnummer, Name oder Aktenzeichen und stellt nach Thema, Dringlichkeit und Uhrzeit an das zuständige Team durch — Fibu, Lohn, Jahresabschluss. Termine trägt sie in Outlook oder Google Kalender ein, nach dem Gespräch gehen Zusammenfassung und To-dos ans Team, fehlende Unterlagen fordert sie an. Begrüßung, Ident-Fragen, Dokumenten-Checklisten und Eskalationsregeln lassen sich in einer Web-App konfigurieren, die Betreuung ist mehrsprachig. Zur Compliance nennt der Anbieter „100 % DSGVO-konforme Prozesse“, ISO-zertifizierte Rechenzentren, einen AVV, einen strikt getrennten Bereich je Kanzlei und Gesprächsinhalte nur für den vorgesehenen Zweck. Laut eigener Angabe sind über 100 Kanzleien aktiv.
Das E-Mail-Postfach. Mandanten-Mails klassifizieren, Antwortentwürfe schreiben, Fristen aus freiem E-Mail-Text erkennen, Anhänge per OCR auslesen und ablegen — auf steuerclara.de kommt keine dieser Funktionen vor. DATEV wird auf der Seite nicht genannt; die Übergabe beschreibt der Anbieter allgemein als „ins DMS/CRM“.
Was ist Clara?
Der KI-Agent für Steuerkanzleien, gebaut von der Intoconvo GmbH, der die Kanzleiarbeit mit DATEV übernimmt. Er prüft Bescheide gegen die Erklärung und legt den Einspruchsentwurf vor, recherchiert in einer tagesaktuellen Gesetzesdatenbank mit amtlicher Fundstelle und beantwortet mit der DATEV-Anbindung Fragen aus der Akte, aus Rechnungswesen und aus Lohn und Gehalt, nur lesend. Vorgänge erkennt er, liest Anhänge per OCR aus und legt sie nach dem Ablage-Knigge der Kanzlei im DATEV DMS ab und sucht über Postfach und Akte hinweg. Im Postfach klassifiziert er Mandanten-Mails, schreibt Antwortentwürfe im Stil jedes einzelnen Mitarbeiters, erkennt Fristen aus freiem Text, schlägt auf Auftrag Termine vor und führt Regeln aus, die einmal als Satz beschrieben werden. Bedient wird er im Chat, auch per Spracheingabe — und aus demselben Chat entstehen fertige Dateien: Excel und CSV für Auswertungen, PDF für Schreiben, Word auch zum Weiterbearbeiten. Versendet wird jede Antwort an Mandanten erst nach Freigabe durch einen Menschen.
Das Telefon. Clara nimmt keine Anrufe an, stellt nicht durch und führt keine Gespräche. Spracheingabe heißt bei Clara: Du sprichst deinen Auftrag in den Chat, sie transkribiert und arbeitet damit weiter. Wenn in der Kanzlei das Telefon der Engpass ist, löst Clara das nicht.
Wer macht
was?
Bei diesen beiden Produkten heißt ein Kreuz nicht „schlechter“, sondern „anderer Kanal“: SteuerClara ist für das Telefon gebaut, Clara für die Kanzleiarbeit mit DATEV und das Postfach. Die Matrix beginnt deshalb mit den Aufgaben, die SteuerClara löst und Clara nicht. Haken heißt dafür gebaut, Strich heißt teilweise oder über eigene Services, Kreuz heißt nicht im Scope. Angaben zu SteuerClara stammen aus öffentlich zugänglichen Informationen auf steuerclara.de — Startseite mit Preisen und FAQ, Datenschutzerklärung und Impressum, Stand 6. September 2026. Hinweise auf Fehler nehmen wir gern auf und korrigieren zügig.
- dafür gebaut
- teilweise oder über eigene Services
- nicht im Scope
Ein Klick auf eine Aufgabe zeigt die Begründung.
Eingehende Anrufe in der Kanzlei annehmen und das Anliegen qualifizieren
Der Kern von SteuerClara: eingehende und ausgehende Telefonate, laut Anbieter rund um die Uhr, mit eigener Begrüßung, Ident-Fragen und individuellen Eskalationsregeln. Clara hat kein Telefonprodukt — sie arbeitet mit DATEV, im Chat und im Postfach.- Clara
- SteuerClara
Anrufer als Neu- oder Bestandsmandant erkennen und ans zuständige Team durchstellen
SteuerClara gleicht laut FAQ über Rufnummer, Name oder Aktenzeichen ab und routet nach Thema, Dringlichkeit und Uhrzeit — Fibu, Lohn, Jahresabschluss.- Clara
- SteuerClara
Im Telefonat einen Termin vereinbaren und in Outlook oder Google Kalender eintragen
Clara liest Microsoft- und Google-Kalender ebenfalls und bucht Termine nach Bestätigung im Chat oder im Outlook-Add-in, mit Einladung an alle Teilnehmer. Im Telefonat bucht sie nicht.- Clara
- SteuerClara
- Aus einem Telefonat eine Gesprächszusammenfassung und To-dos für das Team erzeugen
- Clara
- SteuerClara
- Mehrsprachige Betreuung am Telefon
- Clara
- SteuerClara
Mandanten-E-Mails klassifizieren und den Posteingang sortieren
Auf steuerclara.de kommen Postfach, Posteingang und E-Mail-Bearbeitung als Funktion nicht vor (Stand 6. September 2026). Der Anbieter positioniert das Produkt als „KI Bürokraft“ am Telefon.- Clara
- SteuerClara
Antwortentwürfe im Schreibstil des einzelnen Mitarbeiters schreiben
Clara kalibriert den Stil je Mitarbeiter aus der bisherigen Korrespondenz; versendet wird erst nach Freigabe durch einen Menschen.- Clara
- SteuerClara
Fristen aus freiem E-Mail-Text erkennen und in der Aufgabenliste mitführen
Nennt der Absender eine Frist, übernimmt Clara sie mit dem Wortlaut in die Aufgabe und setzt daneben selbst eine Wiedervorlage; die Fristenkontrolle in DATEV bleibt bei euch. Eine Frist, die in einer E-Mail steht, erreicht eine Telefonassistenz nicht.- Clara
- SteuerClara
- Anhänge per OCR auslesen und nach dem Ablage-Knigge der Kanzlei im DATEV DMS ablegen
- Clara
- SteuerClara
Mandantenstammdaten über die offiziellen DATEV-Schnittstellen übernehmen
DATEV wird auf steuerclara.de nicht genannt. Der Anbieter beschreibt die Mandantenerkennung als Abgleich „aus deinen bestehenden Systemen“ und die Übergabe allgemein als „ins DMS/CRM“, ohne ein System zu benennen.- Clara
- SteuerClara
- Postfach und DATEV-Akte gemeinsam durchsuchen und daraus eine Frage beantworten
- Clara
- SteuerClara
Steuerbescheide auslesen und ein Einspruchsschreiben vorbereiten
Clara liest Bescheide aus der DATEV-Akte und stützt das Schreiben auf eine tagesaktuelle Rechtsdatenbank. Die fachliche Entscheidung des Berufsträgers ersetzt das nicht.- Clara
- SteuerClara
- Rauschfilter: Newsletter, Systemmails und interne Weiterleitungen aussortieren
- Clara
- SteuerClara
- Fertige Dateien aus dem Chat: Excel, CSV, PDF und Word
- Clara
- SteuerClara
Öffentliche Preisliste auf der eigenen Website
Beide publizieren Listenpreise. SteuerClara: drei Tarife von 199 € bis ab 499 € pro Monat, jeweils zzgl. einer einmaligen Einrichtung. Clara: zwei Tarife pro Nutzer und Monat.- Clara
- SteuerClara
Ohne Einrichtungsgebühr nutzbar
SteuerClara berechnet je Tarif einmalig 500 €, 2.000 € oder 3.000 €. Bei Clara ist die Einrichtung im Preis enthalten.- Clara
- SteuerClara
Ohne verbrauchsabhängige Zusatzkosten nutzbar
SteuerClara enthält 100 bzw. 300 Anrufminuten im Monat; darüber kosten Gesprächsminuten 0,49 bis 0,35 € und Weiterleitungen 0,02 €. Clara rechnet pro Nutzer, ohne Volumen-Limit.- Clara
- SteuerClara
Kostenlos testen, mit fester Laufzeit und ohne Zahlungsdaten
SteuerClara bietet einen kostenlosen Testaccount auf Anfrage; eine Testdauer nennt die Seite nicht, der Start liegt laut Anbieter meist innerhalb von 48 Stunden, bei komplexen Workflows bei 3 bis 7 Werktagen. Clara testet 14 Tage am eigenen Postfach, mit vollem Funktionsumfang und ohne Zahlungsdaten.- Clara
- SteuerClara
Monatlich kündbar
SteuerClara: „Monatlich kündbar“. Clara: Monatsvertrag jederzeit kündbar, er endet zum Ende des laufenden Monats.- Clara
- SteuerClara
§ 203 StGB ausdrücklich adressiert, mit Verschwiegenheitsverpflichtung und AVV
SteuerClara sagt einen AVV zu, nennt „100 % DSGVO-konforme Prozesse“, ISO-zertifizierte Rechenzentren, einen strikt getrennten Bereich je Kanzlei und Gesprächsinhalte nur für den vorgesehenen Zweck; § 203 StGB kommt auf der Seite nicht vor. Clara dokumentiert die Verschwiegenheitsverpflichtung nach § 203 Abs. 4 S. 2 Nr. 1 StGB und § 62a StBerG samt AVV nach Art. 28 DSGVO.- Clara
- SteuerClara
Verarbeitungsort und Subprozessoren öffentlich benannt
SteuerClara nennt „Made in Germany“ und ISO-zertifizierte Rechenzentren, ohne einen Standort zu nennen; die Datenschutzerklärung führt Framer B.V. in Amsterdam als Hoster der Website und die Lex AI Solutions GmbH als Auftragsverarbeiter für den Voice Agent, eine vollständige Subprozessoren-Liste ist nicht öffentlich. Clara: Hosting in Frankfurt am Main, Google Cloud europe-west3, KI in der EU, fünf Unterauftragsverarbeiter mit Zweck und Standort im Trust Center.- Clara
- SteuerClara
| Aufgabe | SteuerClara | Clara |
|---|---|---|
Eingehende Anrufe in der Kanzlei annehmen und das Anliegen qualifizierenDer Kern von SteuerClara: eingehende und ausgehende Telefonate, laut Anbieter rund um die Uhr, mit eigener Begrüßung, Ident-Fragen und individuellen Eskalationsregeln. Clara hat kein Telefonprodukt — sie arbeitet mit DATEV, im Chat und im Postfach. | ||
Anrufer als Neu- oder Bestandsmandant erkennen und ans zuständige Team durchstellenSteuerClara gleicht laut FAQ über Rufnummer, Name oder Aktenzeichen ab und routet nach Thema, Dringlichkeit und Uhrzeit — Fibu, Lohn, Jahresabschluss. | ||
Im Telefonat einen Termin vereinbaren und in Outlook oder Google Kalender eintragenClara liest Microsoft- und Google-Kalender ebenfalls und bucht Termine nach Bestätigung im Chat oder im Outlook-Add-in, mit Einladung an alle Teilnehmer. Im Telefonat bucht sie nicht. | ||
| Aus einem Telefonat eine Gesprächszusammenfassung und To-dos für das Team erzeugen | ||
| Mehrsprachige Betreuung am Telefon | ||
Mandanten-E-Mails klassifizieren und den Posteingang sortierenAuf steuerclara.de kommen Postfach, Posteingang und E-Mail-Bearbeitung als Funktion nicht vor (Stand 6. September 2026). Der Anbieter positioniert das Produkt als „KI Bürokraft“ am Telefon. | ||
Antwortentwürfe im Schreibstil des einzelnen Mitarbeiters schreibenClara kalibriert den Stil je Mitarbeiter aus der bisherigen Korrespondenz; versendet wird erst nach Freigabe durch einen Menschen. | ||
Fristen aus freiem E-Mail-Text erkennen und in der Aufgabenliste mitführenNennt der Absender eine Frist, übernimmt Clara sie mit dem Wortlaut in die Aufgabe und setzt daneben selbst eine Wiedervorlage; die Fristenkontrolle in DATEV bleibt bei euch. Eine Frist, die in einer E-Mail steht, erreicht eine Telefonassistenz nicht. | ||
| Anhänge per OCR auslesen und nach dem Ablage-Knigge der Kanzlei im DATEV DMS ablegen | ||
Mandantenstammdaten über die offiziellen DATEV-Schnittstellen übernehmenDATEV wird auf steuerclara.de nicht genannt. Der Anbieter beschreibt die Mandantenerkennung als Abgleich „aus deinen bestehenden Systemen“ und die Übergabe allgemein als „ins DMS/CRM“, ohne ein System zu benennen. | ||
| Postfach und DATEV-Akte gemeinsam durchsuchen und daraus eine Frage beantworten | ||
Steuerbescheide auslesen und ein Einspruchsschreiben vorbereitenClara liest Bescheide aus der DATEV-Akte und stützt das Schreiben auf eine tagesaktuelle Rechtsdatenbank. Die fachliche Entscheidung des Berufsträgers ersetzt das nicht. | ||
| Rauschfilter: Newsletter, Systemmails und interne Weiterleitungen aussortieren | ||
| Fertige Dateien aus dem Chat: Excel, CSV, PDF und Word | ||
Öffentliche Preisliste auf der eigenen WebsiteBeide publizieren Listenpreise. SteuerClara: drei Tarife von 199 € bis ab 499 € pro Monat, jeweils zzgl. einer einmaligen Einrichtung. Clara: zwei Tarife pro Nutzer und Monat. | ||
Ohne Einrichtungsgebühr nutzbarSteuerClara berechnet je Tarif einmalig 500 €, 2.000 € oder 3.000 €. Bei Clara ist die Einrichtung im Preis enthalten. | ||
Ohne verbrauchsabhängige Zusatzkosten nutzbarSteuerClara enthält 100 bzw. 300 Anrufminuten im Monat; darüber kosten Gesprächsminuten 0,49 bis 0,35 € und Weiterleitungen 0,02 €. Clara rechnet pro Nutzer, ohne Volumen-Limit. | ||
Kostenlos testen, mit fester Laufzeit und ohne ZahlungsdatenSteuerClara bietet einen kostenlosen Testaccount auf Anfrage; eine Testdauer nennt die Seite nicht, der Start liegt laut Anbieter meist innerhalb von 48 Stunden, bei komplexen Workflows bei 3 bis 7 Werktagen. Clara testet 14 Tage am eigenen Postfach, mit vollem Funktionsumfang und ohne Zahlungsdaten. | ||
Monatlich kündbarSteuerClara: „Monatlich kündbar“. Clara: Monatsvertrag jederzeit kündbar, er endet zum Ende des laufenden Monats. | ||
§ 203 StGB ausdrücklich adressiert, mit Verschwiegenheitsverpflichtung und AVVSteuerClara sagt einen AVV zu, nennt „100 % DSGVO-konforme Prozesse“, ISO-zertifizierte Rechenzentren, einen strikt getrennten Bereich je Kanzlei und Gesprächsinhalte nur für den vorgesehenen Zweck; § 203 StGB kommt auf der Seite nicht vor. Clara dokumentiert die Verschwiegenheitsverpflichtung nach § 203 Abs. 4 S. 2 Nr. 1 StGB und § 62a StBerG samt AVV nach Art. 28 DSGVO. | ||
Verarbeitungsort und Subprozessoren öffentlich benanntSteuerClara nennt „Made in Germany“ und ISO-zertifizierte Rechenzentren, ohne einen Standort zu nennen; die Datenschutzerklärung führt Framer B.V. in Amsterdam als Hoster der Website und die Lex AI Solutions GmbH als Auftragsverarbeiter für den Voice Agent, eine vollständige Subprozessoren-Liste ist nicht öffentlich. Clara: Hosting in Frankfurt am Main, Google Cloud europe-west3, KI in der EU, fünf Unterauftragsverarbeiter mit Zweck und Standort im Trust Center. |
Was kostet was,
ehrlich
Beide Anbieter publizieren Listenpreise, und beide rechnen auf verschiedene Größen: SteuerClara auf Gesprächsminuten plus eine einmalige Einrichtung, Clara auf Nutzer. Direkt nebeneinanderlegen lassen sich die Zahlen nicht — die beiden Produkte kaufen unterschiedliche Arbeit. Stand 6. September 2026.
199 € bis ab 499 €
pro Monat, zzgl. einmaliger Einrichtung
Drei Tarife laut steuerclara.de: Kanzlei 199 € pro Monat plus einmalig 500 €, für drei Nutzer, einen persönlichen Agenten und 100 Anrufminuten; Kanzlei Premium 299 € plus einmalig 2.000 €, für 25 Mitarbeiter, mit automatischer Mandantenerkennung, persönlicher Konfiguration und 100 Anrufminuten; Kanzlei Pro ab 499 € plus einmalig 3.000 €, für 50 Mitarbeiter und 300 Anrufminuten. Zusatzminuten für KI-Gespräche kosten je Tarif 0,49 €, 0,39 € oder 0,35 €, Weiterleitungen an das Team 0,02 € pro Minute. Monatlich kündbar. Ein kostenloser Testaccount ist auf Anfrage erhältlich; eine Testdauer nennt die Seite nicht.
ab 150 €
pro Nutzer und Monat
Agent ab 150 € — alle Funktionen außerhalb von DATEV. Agent + DMS ab 250 €: derselbe Agent, mit Zugriff auf die DATEV-Akte. Kanzleilösung ab 10 Nutzern individuell. Abgerechnet pro Nutzer, ohne Einrichtungsgebühr, ohne Volumen-Limit und ohne verbrauchsabhängige Zusatzkosten. 14 Tage kostenlos testen, am eigenen Postfach und ohne Zahlungsdaten.
Alle Preise und Pakete →Die eine Zahl, die auf der Preisseite von SteuerClara leicht untergeht, ist das inkludierte Minutenkontingent. Sie entscheidet, ob 199 oder 299 € der Preis bleiben oder der Startwert sind. Gerechnet wird hier ausschließlich mit den Zahlen des Anbieters.
- 4,5 Min.Telefonzeit pro Arbeitstag deckt das Kontingent von 100 Anrufminuten ab, gerechnet auf 22 Arbeitstage im Monat.
- 455 €kostet der Tarif Kanzlei Premium in einem Monat mit 500 Gesprächsminuten: 299 € Grundgebühr plus 400 Zusatzminuten zu 0,39 €.
- 500 – 3.000 €einmalige Einrichtung je nach Tarif, zusätzlich zur Monatsgebühr. Bei Clara ist die Einrichtung im Preis enthalten.
Die Rechnung ist keine Kritik am Modell, sondern ein Hinweis auf die Größe, an der es hängt: Bei SteuerClara reagiert der Preis auf Gesprächsminuten, bei Clara auf die Zahl der Nutzer. Zahlen laut steuerclara.de, Stand 6. September 2026.
Klartext: Diese beiden Preise kaufen keine konkurrierende, sondern eine unterschiedliche Leistung. Wenn in deiner Kanzlei das Telefon der Engpass ist — Mandanten erreichen niemanden, das Team wird alle zehn Minuten unterbrochen — dann löst Clara das nicht, zu keinem Preis. Dann ist eine Telefonassistenz das richtige Werkzeug. Liegt der Engpass im Posteingang, bei Fristen und in der Ablage, dann löst eine Telefonassistenz das nicht. Preise von SteuerClara laut steuerclara.de, Stand 6. September 2026. Ändern sich Tarife oder Konditionen, aktualisieren wir diesen Vergleich gerne: eine kurze Mail an marc@intoconvo.com genügt.
Warum Clara
neben SteuerClara
SteuerClara ist stark, solange das Telefon klingelt. Der zweite Eingangskanal der Kanzlei bleibt davon unberührt: die Mandanten-Mails, die morgens im Posteingang liegen, die Fristen, die in ihnen stehen, und die Anhänge, die abgelegt werden müssen. Diese Schicht deckt eine Telefonassistenz nicht ab.
SteuerClara arbeitet an der Leitung, Clara mit DATEV und im Postfach. Das ist keine Nuance, sondern die ganze Unterscheidung: Auf steuerclara.de kommen Postfach, Posteingang und E-Mail-Bearbeitung als Funktion nicht vor, und Clara nimmt keine Anrufe an. Wer den einen Kanal automatisiert, hat den anderen nicht angefasst.
Was fristkritisch ist, kommt fast immer schriftlich, als Mail oder als Anhang. Nennt der Absender eine Frist, übernimmt Clara sie mit dem Wortlaut in die Aufgabe und setzt daneben eine eigene Wiedervorlage; die Fristenkontrolle in DATEV bleibt bei euch. Bleibt ein Vorgang offen, schreibt sie auf Wunsch einen Entwurf, der nur die noch fehlenden Punkte anfordert.
Clara nutzt die offiziellen DATEV-Schnittstellen: Mandantenstammdaten übernehmen, Vorgänge erkennen, Anhänge per OCR auslesen und nach dem Ablage-Knigge der Kanzlei im DATEV DMS ablegen, mit Sammelablage und Prüfprotokoll. DATEV wird auf steuerclara.de nicht genannt; der Anbieter beschreibt die Übergabe allgemein als „ins DMS/CRM“.
Clara holt den Bescheid aus der DATEV-Akte, vergleicht ihn mit der Erklärung, benennt die Abweichung und legt den Einspruchsentwurf vor — auf Wunsch für hundert Bescheide auf einmal, gestützt auf eine tagesaktuelle Rechtsdatenbank mit amtlicher Fundstelle. Die fachliche Entscheidung bleibt beim Berufsträger. Eine Telefonassistenz qualifiziert das Anliegen und übergibt es; geprüft wird der Bescheid danach in der Kanzlei.
Aus dem Chat entstehen fertige Excel-, CSV-, PDF- und Word-Dateien aus dem, was Clara im Postfach und in der Akte findet; bestehende Word-Dokumente bearbeitet sie weiter. Und einen wiederkehrenden Arbeitsablauf bringt die Kanzlei ihr als Skill bei, statt ihn jedes Mal selbst anzustoßen.
SteuerClara sagt einen AVV zu und nennt „100 % DSGVO-konforme Prozesse“, ISO-zertifizierte Rechenzentren, einen strikt getrennten Bereich je Kanzlei und Gesprächsinhalte nur für den vorgesehenen Zweck — § 203 StGB kommt auf der Seite nicht vor. Bei Clara steht die Kette vollständig: schriftliche Verschwiegenheitsverpflichtung nach § 203 Abs. 4 S. 2 Nr. 1 StGB, § 62a StBerG, AVV nach Art. 28 DSGVO, fünf Unterauftragsverarbeiter mit Zweck und Standort im Trust Center.
„Made in Germany“ ist ein Siegel, kein Standort. Clara hostet in Frankfurt am Main, Google Cloud europe-west3, die Sprachmodelle laufen in EU-Regionen von AWS und Google Cloud, vertraglich ohne Training und ohne dauerhafte Speicherung. Die Datenschutzerklärung von SteuerClara nennt Framer B.V. in Amsterdam als Hoster der Website und die Lex AI Solutions GmbH als Auftragsverarbeiter für den Voice Agent; einen Verarbeitungsstandort für den Agenten benennt sie nicht.
Bei SteuerClara sind 100 bzw. 300 Anrufminuten im Monat enthalten, darüber kostet jede Gesprächsminute 0,49 bis 0,35 €, dazu einmalig 500 bis 3.000 € Einrichtung. Clara rechnet pro Nutzer ab — 150 € für den Tarif Agent, 250 € mit Zugriff auf die DATEV-Akte, ohne Einrichtungsgebühr, ohne Volumen-Limit. Ein Mailschub im Mai ändert die Rechnung nicht.
Clara testet 14 Tage kostenlos mit vollem Funktionsumfang am eigenen Postfach, ohne Zahlungsdaten — was du siehst, ist dein Mandantenverkehr. SteuerClara bietet einen kostenlosen Testaccount auf Anfrage; eine Testdauer nennt die Seite nicht, der Start liegt laut Anbieter meist innerhalb von 48 Stunden.
Umgekehrt gilt genauso deutlich: Wenn das Telefon der Engpass ist, wenn Mandanten niemanden erreichen und das Team alle zehn Minuten aus der Arbeit gerissen wird, dann ist SteuerClara dafür gebaut und Clara nicht. Die beiden Produkte lassen sich nebeneinander betreiben — Telefon vorne, Kanzleiarbeit mit DATEV dahinter. Details zu den Paketen auf der Preisseite, die Compliance-Dokumentation im Trust Center. Oder direkt eine Demo vereinbaren: 30 Minuten, live am eigenen Postfach.
Kurzer Hinweis zum
Berufsgeheimnis
§ 203 StGB entscheidet, wer Mandantendaten überhaupt sehen darf. Die Frage gehört vor den Vertrag, nicht danach.
Bei einer Telefonassistenz fließen Mandantendaten genauso wie im Postfach — Sprachinhalte, Transkripte, Aktenzeichen. SteuerClara dokumentiert dazu, was auf der eigenen Seite steht: „100 % DSGVO-konforme Prozesse“, ISO-zertifizierte Rechenzentren, ein AVV mit der Kanzlei, ein strikt getrennter Bereich je Kanzlei, geregelte und nachvollziehbare Zugriffe, Lösch- und Aufbewahrungsfristen nach den Vorgaben der Kanzlei, Aufzeichnungen nur nach ausdrücklicher Einwilligung und Trainings- oder Verbesserungszwecke nur mit gesonderter Zustimmung. Drei Punkte bleiben öffentlich offen: § 203 StGB wird auf steuerclara.de nicht adressiert, ein Verarbeitungsstandort für den Voice Agent wird nicht benannt (die Datenschutzerklärung führt Framer B.V. in Amsterdam als Hoster der Website und die Lex AI Solutions GmbH als Auftragsverarbeiter für den Agenten), und eine vollständige Subprozessoren-Liste ist nicht veröffentlicht. Wer dort einkauft, sollte diese drei Punkte vor Vertragsschluss schriftlich abfragen — bei jedem Anbieter, auch bei uns (Stand 6. September 2026).
Für Clara als Drittanbieter greift § 203 StGB voll. Wir erfüllen die Anforderungen explizit: schriftliche Verschwiegenheitsverpflichtung nach § 203 Abs. 4 S. 2 Nr. 1 StGB, AVV nach Art. 28 DSGVO, § 62a StBerG, Hosting in Frankfurt, KI-Verarbeitung in der EU und vertraglich kein Training und keine dauerhafte Speicherung bei den LLM-Anbietern.
Subprozessoren und Nachweise im Trust Center →


